PARK 5.75

Park 5.75 / INFO



So kam, was ist
Der Transamerican Highway verläuft mitten durch Düsseldorf. In ihrem angeschrammten Oldsmobile lassen Park 5.75 die Bilder an sich vorbeiflirren, um sie zu Songs zu verarbeiten, die mehr sind als nur Secondhand-Americana von nebenan. Seit Herbst 1997 sind Park 5.75 in der jetzigen Formation in und um „Kraftwerk-City“ zugange. Mit ihrer Vorliebe zu massiven Gitarrenwänden machten sich die vier Düsseldorfer in ihrer Homebase schnell einen Namen, wurden dort als einer der heißesten Tips in Sachen Grunge gehandelt. Dieses Etikett haben sich Park 5.75 schnell wieder abgerissen, um einen ebenso fragilen wie treibenden Sound zu entwickeln: Lakonische Songs in Moll und Slow Motion, die selbst den geistesverwandten „Rival Schools“, „Jimmy eat world“ oder „Last days of April“ gut zu Gesicht stehen würden. Heute würde man es sicher Emo-Core nennen, doch unterm Strich ist es einfach nur guter Gitarrenrock mit einem Hauch Melancholie und viel Sehnsucht.

So ist, was bleibt
Den Transamerican Highway haben Park 5.75 verlassen. Mit gedrosseltem Tempo dringt die Einsamkeit abgelegener Nebenstraßen durch die Scheiben des Oldsmobile, die Konturen der Umgebung werden klarer. Mit einer handvoll neuer Songs schlagen Park 5.75 neue Wege ein. „Why should I want what I can have?“ fragen sie sich auf einer ihrer CDs und drosseln konsequent ihre markanten Distortion-Wände. Glasklare Gitarrenlicks, wie sie vielleicht Tom „Television“ Verlaine zuletzt zustande brachte, sind dort zu hören - und die Melancholie früher Velvet Underground. Mit der Ruhe bei Park 5.75 ist indes lange noch keine Stille eingekehrt. Zerbrechliche, von zweistimmigen Vocals getragene Melodien prallen immer wieder auf satte Fuzz-Bässe und röhrende 6-Saiter, um sofort wieder in vermeintlich-ruhigen Sphären dahinzugleiten. Sogar eine antike Hammond-Orgel schleicht sich dann und wann in die Klangwolken ein. Hörer von „Yo La Tengo“ und „Eleventh Dream Day“ wissen, was gemeint ist...

So wird, was wächst
Selbst „Tote Hosen“-Sänger Campino ist vom Sound seiner Düsseldorfer Kollegen angetan. Im „Kultkomplex“ von WDR Eins Live hat der Berufspunk begeistert die neue Single von Park 5.75 aufgelegt - und die Zuhörer von Rhein und Ruhr kräftig infiziert. Zahlreiche Auftritte - neben Düsseldorf u.a. auch in Krefeld, Solingen, Datteln oder beim Recklinghausener Open Air - brachten der Band den Ruf eines hochattraktiven Live-Acts ein.

Park 5.75 - die Band

Matthias Gleinert (Gitarre, Gesang)
Frank Peters (Gitarre, Gesang)
Akos Czibere (Bass)
Christoph Eichhorn (Schlagzeug)

Park 5.75 - die CDs

Park 5.75 Demo (Februar 1998), Why should I want what I can have? (Juli 1998)
Park 5.75 (Juni 2000)
From hello to good-bye (März 2004)

Park 5.75 – die Sampler
Pop!Pop!Pop! (August 1999) mit Home und Sparta
Beats against fascism (Dezember 2000) mit Fidget , Mexican Allstars , Sunmerge uvm.

Kontakt / Booking:
Park 5.75 c/o Frank Peters, Kronprinzenstr.96, 40217 Düsseldorf Fax (0221) 78 75 29, E-Mail: Park 5.57
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